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| • Warum ein „angemessener“ Verkaufspreis so wichtig ist Mir wurde die Geschichte eines Rechtsanwaltes zugetragen, der einem Maklerkollegen voller Stolz verkündete, dass er als "Privatverkäufer" innerhalb von nur kurzer Zeit die geerbte Immobilie seiner Eltern zu einem Kaufpreis von rund 700.000 € verkaufen konnte. Das gleiche Haus wurde dann - ebenso schnell - einige Wochen später von dem Erwerber für 980.000 € angeboten und direkt weiterverkauft. Mit diesem Beispiel wird deutlich, dass ein unüberlegter Verkauf bares Geld kosten kann. In diesem Fall 280.000 €. (der reelle Wert lag angeblich bei ca. 1,15Mio.) Wiederum macht es keinen Sinn eine Liegenschaft zu einem überteuerten Preis anzubieten, denn dann scheitert das Vorhaben oftmals schon an der notwendigen Finanzierungszusage einer Bank. Den Verkaufspreis anschließend nach und nach zu senken ist realitätsfern und beschädigt das gewollte Resultat. Ferner geht die Glaubwürdigkeit des einst seriös gewollten Immobilienan-gebotes schneller verloren als man denkt! Ist das Interesse eines abgeschreckten Käufers erst einmal abgekühlt, kehrt er meist nicht mehr zurück. Daher ist es enorm wichtig, dass der Verkaufspreis nachvollziehbar ermittelt wird, damit das gesamte Vorhaben nicht schon an dem Wesentlichen zu scheitern droht. Aus diesem Grunde ist es ein „Muss“ von „Anfang an“ direkt angemessen zu agieren. Achtung: Häufig stellen Makler einen überhöhten Kaufpreis in Aussicht nur um einen Verkaufs-auftrag zu erhalten. Dreist wird nebenbei erklärt, dass das Objekt weltweit im Internet zu sehen sei und dann alles von alleine läuft. Das klingt im ersten Moment für den unerfahrenen Verkäufer sehr gut. Nach Wochen und Monaten verlorener Zeit wird er Ihnen aber erklären, dass doch alles ganz anders ist um dann den Angebotspreis nach und nach zu senken. Dies ist ebenso unprofessionell und unvernünftig wie bereits oben erwähnt...
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